Zeit haben für sich zwischen Studium und Beruf

Heutzutage ist Weiterbildung unerlässlich, um seinen Arbeitsplatz möglich sicher zu halten. Bereits im Vorfeld sollte man sich genau überlegen, welch hohen Arbeitspensum von einem bei dieser Kombination gefordert wird. Die Zeit für sich selbst tritt dabei sehr weit in den Hintergrund. Viele gehen sorglos mit der Entscheidung, neben dem Beruf zu studieren, um. Dabei ist gerade das einer der Hauptfehler, denn der Mensch kann dauerhaften Stress auch nur in Maßen ertragen. Für jeden, ob Student, Azubi oder Berufstätiger ist bewusstes Zeit haben für Entspannung wichtig.

Beruf und berufsbegleitendes Studium – und dennoch Zeit für sich haben?

Zeit haben für sich im Alltag

Zeit haben für sich mit Pausen im Alltag verringert das Burnout-Risiko (c) heyni / pixelio.de

Wirklich Zeit haben für private Dinge oder einfach nur Freizeit, gelingt nur wenigen Menschen. Umso schwerer haben es da natürlich Studierende, die nicht nach der Arbeit Zuhause die Füße hochlegen können. Zwischen Lernen, Hausarbeiten und dem Studenten Job wird das Thema „Zeit haben“ zum Nischen-Problem. Findet man sich in einer derartigen Situation, können dies der Weg zur Volkskrankheit Burnout sein. Gescheiterte Studenten geben oft ihrem Umfeld die Schuld an dem Versagen, dabei kann mit einigen wenigen Schritten ein Erfolg wahrscheinlicher gemacht werden und dazu führen, dass man mehr Zeit haben kann, um sich einfach mal auf sich selbst zu konzentrieren.

Zeit haben vor und nach dem Studien-Alltag

  • Ein paar Monate vor Beginn der Vorlesungen sollten alte, in Vergessenheit geratene Kenntnisse aufgefrischt werden. Zudem sollte man sich erkundigen, welche Kenntnisse, Fähigkeiten und welches Wissen in jedem Fall benötigt wird. Dadurch lastet weniger Leistungsdruck zum Semesterbeginn auf den Schulter der Studenten, die dann mehr Zeit haben organisatorische Dinge, wie Lehrpläne und Fach-Literatur zu organisieren.

  • Um sich gerade in der wichtigen Anfangszeit auf das Studium konzentrieren und Zeit haben zu können, sollten auch am Arbeitsplatz entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, beispielsweise durch Vorarbeiten bestimmter Dinge, sofern dies möglich ist. Der Semesterbeginn birgt oft unerwartete Schwierigkeiten – volle Kurse und plötzliche Raum-Änderungen sind da noch das geringste Problem – und, um genügend Zeit haben zu können für diese Dinge, kann eine vorzeitige Entlastung am Arbeitsplatz helfen.

  • Hilfreich kann auch sein, sich bereits bei Studenten älterer Semester, die Professoren bereits kennen, Tipps und Infos zu holen über Ansprüche und Lehrpläne zu holen. Eventuell findet man sogar altes Lehrmaterial, das nicht mehr benötigt wird – so etwas kann beim Projekt „Zeit haben für mich“ wahre Wunder wirken. Wenn man Prüfungsverhalten der Professoren bereits im Voraus kennt, kann man sich bereits vorher darauf einstellen.

Zeit haben für Körper und Routine

Zeit haben für Körper und Geist

Sport und regelmäßige Routine hilft dabei, Zeit haben für sich selbst, einzuplanen (c) Torsten Klemm / pixelio.de

  • Zeit haben für Sport im Alltag ist ungemein wichtig, da dieser zum Stressabbau unerlässlich ist. Außerdem hilft er, das Erlernte entsprechend zu verarbeiten. Es kommt dabei nicht darauf an, sich völlig zu verausgaben, sondern darum, jeden Tag etwas für seinen Körper zu tun, man sollte Zeit haben, eine halbe Stunde spatzieren zu gehen oder vielleicht zu joggen. In einem gesunden Körper steckt schließlich ein gesunder Geist!

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  • Ebenso hilfreich sind Routinen, so dass man seinen Tag in einem Rhythmus verlebt. Der Stress wird auch dadurch enorm reduziert. Wenn man schon im Voraus weiß, wie viel Aufwand für einzelne Aufgaben zu Stande kommt, wird es einfacher die Zeit richtig einzuteilen und sich an festen Mustern durch den Tag zu hangeln. So kann man, am Tag für sich selbst Zeit haben, einplanen.

Fazit – Zeit haben zur Stressreduktion

Der erste Weg, den Stressfaktor zu reduzieren, ist das Erkennen der Ursachen. Deadlines sollten nicht zu weit nach hinten geschoben werden. Wer Zeit haben will, sollte den Tag nicht mit zu vielen Aufgaben füllen. Anderweitige Belastungen und Verpflichtungen sollten möglichst gering gehalten werden. Das unstrukturierte Arbeiten ist ein weiterer Fehler, der behoben werden kann. Zeitpläne oder auch To-Do-Listen sind die Lösung – so wird „Zeit haben“ zur Aufgabe.

Auch wenn sie Zeit kosten, sind Pausen unerlässlich! Einfach mal nichts tun oder aber auch mit Freunden treffen löst den inneren Druck, denn Zeit haben für sich selbst ohne schlechtes Gewissen ist der Schlüssel zu einem gesunden Geist. Auch der angesprochene Sport kann hierbei hilfreich sein. Man sollte sich zudem bewusst sein, was man von sich selbst erwarten kann bzw. darf. Sind diese Erwartungen zu hoch, ist Stress vorprogrammiert.

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