Traditionsberuf: Juwelier für Uhren & Schmuck

Der Juwelier Beruf rund um Uhren und Schmuck ist für viele Schulabsolventen noch immer ein absoluter Traumberuf. Vor allem in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise sind es vor allem die Uhren- und Schmuck-Geschäfte, die florieren: Gold, hochwertiger Schmuck und Uhren gelten als werterhaltende, in vielen Fällen sogar weitersteigernde Investitionsformen.

Ausbildung im Uhren- und Schmuck-Bereich

Uhren Chronograph Ziffernblatt

Schmuck und Uhren zum Beruf machen: die Ausbildung zum Juwelier (c) iStock.com / GerbertAndrey

Der Juwelier Beruf wird häufig mit dem Beruf des Goldschmieds gleichgesetzt. Dem ist natürlich nicht so. Die Ausbildung ist in erster Linie ein fachspezifischer Verkaufsberuf, ähnlich wie die Ausbildung zum Handelsfachwirt oder Marketing Studieren. Die Ausbildung ist daher eine ganz traditionelle wie auch viele andere Berufe im Verkaufswesen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist sowohl an eine theoretische als auch an eine praktische Prüfung gebunden. Neben der praktischen Ausbildung muss selbstverständlich auch die Berufsschule besucht werden.

Schmuck und Uhren verkaufen: Anforderungen

Auch das Verkaufstalent der jungen Juweliere ist natürlich gefragt. Ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild sowie ein freundliches Auftreten sind selbstverständlich, wie man es auch aus dem Hotelmanagement Studieren kennt, und auch ein individueller Schmuck Stil sollte vorhanden sein, um das Unternehmen angemessen nach außen zu repräsentieren.

Viele Juwelier Geschäfte auf dem Land schließen

Die Entwicklung geht leider dorthin, dass viele Juwelier Geschäfte in den ländlichen Regionen schließen müssen. Der Bedarf ist einfach nicht mehr so groß und die meisten Menschen, die auf der Suche nach Schmuck sind, fahren in die größeren Städte, wie zum Beispiel zum Uhren und Schmuck Juwelier Wempe in München oder anderen deutschen Großstädten. Juweliere, die in den ländlichen Vorstadtregionen überleben möchten, müssen sich häufig etwas Besonderes einfallen lassen. So zum Beispiel eigene individuelle Kollektionen herausbringen, die sich von der Konkurrenz in den Städten abgrenzt.

Einzelhandel mit Dualem Studium verbinden

Uhren Bücher Studentin

Eine Ausbildung beim Juwelier lässt sich mit einem Dualen Studium verbinden (c) iStock.com / dolgachov

Nach einer Fachhochschulreife oder einem abgeschlossenen Abitur besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung mit einem Studium im Schmuck- und Uhrenbereich zu kombinieren. Bei Juwelieren steht in Geschäften eine praxisnahe duale Ausbildung im Vordergrund, sodass hier soziale und wirtschaftliche Kompetenzen kombiniert und weiterentwickelt werden. Auf Basis von verschiedenen Modulprüfungen und einer abschließenden Bachelorarbeit werden die Prüfungen im Rahmen eines Dual Studiums absolviert und mit dem Erlernten aus der Praxis wie Kundenbetreuung, Verkaufsförderung und Warenpräsentation in der Ausbildung verbunden.

Zweites Standbein als Juwelier: Uhrenmacher

Viele Angestellte im Juwelierbereich entscheiden sich im Laufe ihres Berufslebens dazu, eine weitere zusätzliche Ausbildung anzustreben. Um Einstellungschancen auf dem Berufsmarkt zu erhöhen, sollte dieser Beruf bestenfalls auch aus dem Uhren und Schmuck Bereich kommen. Uhrmacher und Goldschmied sind zwei wesentliche Berufsgruppen, die in Juwelier Geschäften immer wieder benötigt werden. Neben dem traditionellen Schmuck von Ketten, Ringen wie Eheringe und Trauringe, Ohrschmuck und weiteren Schmuck Varianten verkaufen Juweliere in der Mehrzahl aller Fälle zusätzlich Uhren. Uhren gelten als eigenständiges „Schmuck-Produkt“ und bieten den Unternehmen ein weiteres Standbein.

    Erfolgreiche Uhren Produkte auf einen Blick:

  • Michael Kors
  • Glashütte
  • Junghans
  • Marc Jacobs
  • Citizen
  • Fossil
  • Casio
  • Seiko
  • Wellington

Ob Damenuhr oder Herrenuhr: Besonders Chronographen haben immer beliebteren Einzug in die Uhrenindustrie gefunden. Bei Frauen ist heutzutage das Roségold immer beliebter geworden, bei Männern die Automatikuhr mit dem Uhrenbeweger über einen Rotor. Der Chronograph bleibt meistens bei beiden Trends erhalten, um den zeitlosen und traditionellen Charakter mit moderner Technik und Design zu vereinen.

Juwelier Weiterbildungen

Zu diesen Berufen kann man sich nach der Ausbildung zum Juwelier im Schmuck und Uhren Bereich weiterbilden lassen, um sich ein weiteres, sicheres Standbein aufzubauen, ohne den eigenen Kompetenzbereich gänzlich zu verlassen.

  • Uhrmachermeister
  • Gold- und Silberschmiedmeister
  • staatl. geprf. Gestalter; Fachrichtung: Edelstein, Schmuck, Gerät

Juwelier Studiengänge

Darüberhinaus gibt es auch Hochschulstudiengänge, die man – eine Berechtigung durch ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur oder eine gleichwertige Qualifizierung vorausgesetzt – besuchen und als Bachelor abschließen kann.

Juwelier Zukunftschancen

Uhren Reparatur Technik

Zweites Standbein für einen Schmuck Juwelier kann die Herstellung von Uhren sein (c) iStock.com / mizikm

Wem es gelingt, zwei Ausbildungsberufe zu kombinieren, hat auch in der heutigen Zeit mit einem Arbeitsplatz in der Uhren- und Schmuck-Branche gute Aussichten. Bedacht werden sollte jedoch, dass es sich, obgleich die Berufe durchaus Schnittmengen haben, dennoch um unterschiedliche Grundvoraussetzungen handelt, die die Bewerber mitbringen müssen. Der Beruf des Goldschmieds und der des Uhrmachers sind handwerkliche Berufe, die völlig andere Anforderungen setzen als die Ausbildung zum Juwelier.


Weitere Ausbildungsberufe auf NB

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *