Politik und Zeitgeschichte: Nord Korea

Politik und Zeitgeschichte dieses Landes sind bemerkenswert und eigenartig zugleich. Nach der japanischen Kapitulation wurde Korea in Süd und Nord Korea aufgeteilt. Diese ehemalige Kolonie Japans wurde danach von den Siegermächten in einen Nord- und Südsektor umgewandelt. Der Norden Koreas wurde von der Sowjetunion beherrscht, während der Süden des Landes unter Aufsicht der USA stand.

Nord Korea:
Spannungen nach dem Zweiten Weltkrieg

Nord Korea intensiver Personenkult

Nord Korea in der Politik und Zeitgeschichte: Personenkult und Kriege (c) Torsten Weidemann / pixelio.de

Die Bevormundung Nord Koreas führte in den kommenden Jahren zu Konflikten innerhalb der Bevölkerung, diese Unruhen wurden teilweise von Südkorea aus geschürt. Es gab Anschläge auf Kim II-sung und andere Kommunistenführer, die aber erfolglos blieben. 1946 war bezüglich Politik und Zeitgeschichte ein bedeutendes Jahr. Allmählich begann die strukturelle Umformung des Landes. Im Frühjahr desselben Jahres wurde eine Bodenreform durchgeführt, im Spätsommer begann die Verstaatlichung mehrerer Industriebetriebe.

Das ehemalige Kaiserreich zwischen Süd und Nord Korea

Im Jahre 1947 wurde eine neue Verfassung proklamiert und die Ausrufung eines eigenständigen Staates Nord Korea bekannt gegeben, einzigartig in der Politik und Zeitgeschichte von Nord Korea. Im selben Jahr wurde auch die Republik Korea in Seoul ausgerufen, dies hatte zur Folge dass beide Regime einander nicht anerkannten und sich als rechtmäßige Nachfolger der Kaiserreichs Korea ansahen.

Der Koreakrieg

1959 begann der Koreakrieg als Nord Koreanische Truppen die Grenze zur Republik Korea überschritten, mit dem Ziel der Integration Südkoreas in die Volksrepublik Korea. Mit Hilfe amerikanischer Truppen wurden die Invasionsarmee Nord Koreas wieder aus dem Süden des Landes zurück gedrängt. In den 1960er Jahren wurde Kim II Sung als unumschränkter Herrscher in sein Amt eingesetzt.

Nord Korea: Wirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung von Nord Korea konnte nur mit der Hilfe der Sowjetunion und Chinas stattfinden. Nachdem Nord Korea mit der Sowjetunion brach wurde auch das Verhältnis zu Seoul agressiver, der gemäßigte Einfluss der Sowjetunion war nicht mehr vorhanden. Seit dieser Zeit gilt die Volksrepublik China noch als einziger Verbündeter von Nord Korea. 1972 rief Nord Korea eine neue Verfassung ins Leben und erklärte Kim IIsung zum Präsidenten.

Der Personenkult in Nord Korea

Es entstand ein Personenkult ohnegleichen und der ganze Familienclan herrscht unumschränkt in diesem Land. 1994 starb Kim IIsung, nach dreijähriger Trauer übernahm sein Sohn Kim Jong-il die Regierungsgeschäfte. Das Präsidentenamt bleibt unbesetzt, da Kim IIsung der ewige Präsident sei, aber auch keine Pläne existieren Demokratie heute oder in der näheren Zukunft zu verwirklichen. Die Politik und Zeitgeschichte dieses Staates ist angesichts der Armut der Bevölkerung eine Seltenheit. Auf der einen Seite Militärausgaben in Milliardenhöhe, auf der anderen Seite Probleme bezüglich Infrastruktur und Wirtschaft.

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