DSLR als Arbeitswerkzeug: die Ausbildung in der Berufsfotografie

Die Fotografie ist eines der beliebtesten Hobbys in Deutschland. Das liegt zum größten Teil daran, dass viele Amateure eine digitale Spiegelreflexkamera – DSLR – besitzen und kostenintensive Filmentwicklungen weggefallen sind. Wer professionell in dem Bereich Fotografie arbeiten will, sollte dennoch eine Ausbildung anstreben, da nur hier das Wissen um die Technik und Prozesse und zahlreiche weitere Themengebiete vermittelt werden.

Struktur und Voraussetzungen

DSLR Ausbildung Werkzeug

Zentrales Instrument in der Fotografie Ausbildung: die DSLR (c) Klicker / pixelio.de

Seit ihrer Digitalisierung hat sich die Fotografie im Tagesgeschäft stark verändert. Wenn auch die grundlegende Technik einer DSLR zur analogen Variante ähnlich ist, bieten sich jedoch zahlreiche Punkte, die eine tiefgänigere Erläuterung benötigen, aber auch dementsprechen vielfältigere Anwendungsmöglichkeiten versprechen. Die fotografische Ausbildung ist aus diesem Grund im Jahr 2009 erneuert worden.

Sie dauert in der Regel 3 Jahre und wird klassischerweise mit einer Prüfung abgeschlossen. Ähnlich also der Berufskraftfahrer Ausbildung, der Ausbildung zum Mediengestalter oder auch der Juwelier Ausbildung. Obwohl offiziell kein spezifischer Schulabschluss verlangt wird, haben Auszubildende mit Hochschulreife die besten Chancen. Grund dafür ist, dass ein technisches und ein mathematisches Verständnis sowohl um die Prinzipien der DSLR als auch der Fotografiekunst an sich verlangt wird.

Umgang mit der DSLR

Die Handhabung einer Spiegelreflexkamera ist in erster Linie ein Handwerk. Abhängigkeiten von Blende, Tiefenschärfe, Brennweite und Licht müssen bei der Nutzung einer DSLR verstanden und schnell umgesetzt werden können. Bei besonderer Eignung ist der Schulabschluss jedoch zweitrangig. Wie in allen Berufen ist es auch hier wichtig, dass man sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat und zumindest Grundfunktionen einer DSLR kennt.

Betriebe und Berufsschulen verlangen nämlich fast ausnahmslos Arbeitsproben. Damit man diese auch vorweisen kann, sollte man also bereits früh nach einer eigenen DSLR Ausschau halten. Wir empfehlen einsteigerfreundliche Modelle der Canon oder Nikon Spiegelreflexkameras als bezahlbaren und dennoch qualitativen Einstieg in die Materie.

Inhalte und Kompetenzvermittlung

Die fotografische Ausbildung beleuchtet unterschiedliche Schwerpunkte, wie die Porträt-, Produkt-, Industrie- und Wissenschaftsfotografie. Kommunikative und wirtschaftliche Kompetenzen werden ebenso vermittelt, wie alle möglichen Arbeitsschritte, die von der Idee über die Konzeption bis hin zum Endbild entstehen. Den sicheren Umgang mit dem Computer sollte man ebenfalls nicht scheuen. Dieser wird zusätzlich zu einer DSLR zum täglichen Arbeitswerkzeug.

Inhalte der DSLR Ausbildung

  • Kundenberatung
  • Bildkonzeption und -komposition
  • Anwendung von DSLR
  • Lichtführung
  • digitale/analoge Bildbearbeitung
  • effektive Archivierung von Bildern
  • Recht am Bild / Verträge
  • Bilddateien, ihre Vor- und Nachteile (u.a. RAW und HDR)

Berufsaussichten in der Fotografie

DSLR Nikon D50

Die Nikon Spiegelreflexkamera D50 ist ein leistungsfähiges Gerät für professionelle Fotografen (c) Bernd Sterzl / pixelio.de

Die Berufsaussichten mit der DSLR als Arbweitswerkzeug sind vielseitig. Fotografen arbeiten entweder freiberuflich und auftragsbezogen für Privataufträge, Zeitungen und Magazine oder festangestellt in einem Fotostudio eines Unternehmens. Obwohl oft eine DSLR gestellt wird, ist es dennoch ratsam, dass Auszubildende sich eine eigene Spiegelreflexkamera zulegen.


Alternative Berufsausübung mit der DSLR

Alternativ gibt es Fotodesign-Studiengänge. Hier wird vor allem Fokus auf die Gestaltung gelegt. Haben sie einen sicheren Umgang mit ihrer DSLR, können sich Quereinsteiger in diesem Beruf selbstständig machen. Die Bezeichnung „Fotograf“ ist hier allerdings riskant, da die Berufsbezeichnung geschützt ist. Daher sollten Quereinsteiger lieber auf Begriffe wie „Fotodesign“ zurückgreifen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Gute weiterbildende Möglichkeiten für Hobbyfotografen sind Workshops sowohl für den Umgang und Möglichkeiten mit der DSLR, als auch allgemeine Fotografie-Theorie, die von hochprofessionellen Berufsfotografen gehalten werden. Alles in allem ist natürlich der Spaß in der Fotografie vorrangig. Er ist die Basis für tolle Fotos!


Studium, Ausbildung und Beruf aus Nuernberg-Brennt


Ausbildung

Beruf

2 Kommentare

  1. Sara Marotta |

    Mein Name ist Sara Marotta. ich habe 20 Jahre alt und ich komme aus Italien.
    Jetzt, wohne in München aber im September werde ich in Nürnberg wohnen.
    Jetzt, ich lerne Deutsch seit 7 Monaten.
    Mein Traumberuf ist fotografiert zu werden. Ich will für Fotografiert lernen in
    Nürnberg. Kennen Sie ein Schule für Fotografie?? Was emphlelen Sie? Kennen
    Sie eine Gute Schule für diese Beruf??

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Ich warte Ihre Nachricht.

    Sara Marotta

    • nuernberg-brennt |

      Hallo Sara,

      Den Fotografie-Beruf kann man in Nürnberg an der technischen Hochschule oder auch der B6 Berufsschule erlernen. Ich empfehle Dir aber, noch einmal selbstständig intensiv nach Ausbildungsstätten zu suchen!

      Viel Erfolg bei der Suche!

      MFG

      Dein Nuernberg-Brennt-Team

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