Ausbildung zur Krankenschwester

Schon seit Jahrzehnten ist die Ausbildung zur Krankenschwester bei den jungen Mädchen und Frauen in Deutschland eine der beliebtesten. Aber auch immer mehr junge Männer beginnen sich für dieses Berufsfeld zu interessieren. Deswegen heißt dieser Beruf heute auch „Gesundheits- und Krankenpfleger“.


Der Ablauf der Ausbildung zur Krankenschwester

Um eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvieren zu können ist die Mittlere Reife Voraussetzung. Alternativ geht es auch mit einem Hauptschulabschluss in Kombination mit einer beendeten, mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder ähnlichem.

Ausbildung zur Krankenschwester Krankenschwester arbeitet

Eine Krankenschwester sorgt für ihre Patienten (c) JMG / pixelio.de

Die Ausbildung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgeteilt. Insgesamt gibt es zwölf Themenbereiche, die die Krankenpflegeschüler zu bewältigen haben, u. a. folgende:

  • Pflegesituationen erkennen, erfassen und bewerten.
  • In gesundheits- und pflegerelevanten Fragen unterstützend, beratend und anleitend zur Seite stehen.
  • Auswählen, Durchführung und Auswertung von Pflegemaßnahmen.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet an staatlich anerkannten Pflegeschulen statt. Die praktische Ausbildung gliedert sich dann noch einmal in einen allgemeinen und einen differenzierten Bereich.
Die Ausbildung schließt mit drei schriftlichen, drei mündlichen und einer praktischen Prüfung ab.

Die Tätigkeiten einer Krankenschwester

Krankenschwestern kümmern sich hauptsächlich um die Patienten und deren Wohlergehen. Dabei geht es zum Beispiel um die Nahrungsaufnahme und die Körperpflege. Neben Pflegedokumentation wird sich auch um Organisatorisches gekümmert, wie z. B. Abrechnungs- und Verwaltungsaufgaben.

  • Betreuen und Pflegen der Kranken und Pflegebedürftigen
  • Assistieren bei Behandlungen und Untersuchungen
  • Führen der Patiendatei
  • Spezifische Aufgaben: Blutdruck, Puls, Temperatur und Gewicht der Patienten messen
  • Auswerten und Dokumentieren von Daten
  • Begleiten während der Visiten und Informieren des Arztes über Genesungsverlauf sowie Gesundheitszustand
  • Festhalten der ärztlichen Versorgungen


Die Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten einer Krankenschwester

Ausbildung zur Krankenschwester Patientenbett Krankenschwester

Am Patientenbett kümmert sich die Krankenschwester fürsorglich um die Pflegebedürftigen (c) Stefan Bayer / pixelio.de

Wie auch beim Hotelmanagement studieren, bei der Ausbildung Handelsfachwirt und Luftfahrt Jobs gibt es auch nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Krankenschwester zahlreiche Chancen sich in diesem Beruf weiterzubilden und aufzusteigen. Was sich vor allem anbietet ist ein anschließendes Medizinstudium.
Es gibt jede Menge Kurse die man belegen kann um sich weiterzubilden. Dazu gehören unter anderem Kurse wie Hygiene, Evaluation, Palliative Pflege, Arbeitsorganisation, Kinästhetik und Praxisanleitung. Durch eine berufliche Qualifikation besteht die Chance zur Weiterbildung. In der Regel dauert diese Weiterbildung zwei Jahre und schließt stets mit einer Prüfung ab. Danach darf man sich dann mit einer neuen oder erweiterten Berufsbezeichnung rühmen. Beispiele hierfür wären Auditor, Wundmanager, Hygienefachkraft, Qualitätsmanager, Fachwirt für Notfallmedizin, im Sozial- und Gesundheitswesen oder in der Alten- und Krankenpflege. Je nach Weiterbildung steigen dann auch die Verdienstchancen erheblich an. Wer gerne in dem Berufsfeld bleiben, sich beruflich dennoch aber ein wenig anders orientieren möchte, der kann zum Beispiel auch Diabetesberater, Medizinischer Dokumentar, Gesundheitsberater, Altenpfleger, Kinderkrankenpfleger, Werkspfleger, Stomatherapeut oder ähnliches werden.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *