Ausbildung mit Pflanzen: der Gärtner

Der Gärtner-Beruf zielt in diverse Fachbereiche ab: Zu seinen Kategorien zählen Zierpflanzen, Stauden, Baumschule sowie Garten- und Landschaftsbau. Für diesen Beruf benötigt ein potenzieller Gärtner allerdings gewisse Voraussetzungen, um sich auch mit dem Alltag und Arbeitsbereich eines Gärtners zu identifizieren.

Pflanzen Gewächshaus Kakteen

Viele Gärnter arbeiten nach der Ausbildung mit Pflanzen in einem Gewächshaus (c) Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Gärtner

Um Gärtner werden zu können, ist die Mindestvoraussetzung der Nachweis eines Hauptschul- abschlusses. Ein höheres schulisches Potential korrigiert die Möglichkeit auf einen Ausbildungsplatz und vereinfacht die berufliche Weiterentwicklung. Darüber hinaus sind sie die Anforderung für ein späteres Studium im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Die Arbeit mit Pflanzen ist dabei ein unausweichliches Thema: Sich über die verschiedensten Pflanzenarten auszukennen ist Basis der Ausbildung. Sofern man sich gerne das Wissen über verschiedenste Pflanzen aneignet und auch in der Freizeit gerne damit auseinandersetzt hat man die besten Voraussetzungen, auch beruflich damit Erfolg zu haben.

Weitere Voraussetzungen für die Arbeit mit Pflanzen als Gärtner

    Der spätere Gärtner sollte folgende Kenntnisse mitbringen:

  • Gerne mit Pflanzen arbeiten
  • Neugierde an Vorgängen in der Natur
  • Ideenreichtum und handwerkliche Gewandtheit
  • Räumliche Denkweise
  • Mathematisches Denken
  • Gutes farbliches Einfühlungsvermögen
  • Aufnahmefähigkeit und Teamplayer
  • Interesse am Umgang mit Menschen
  • Beherrschung der Sprache
  • Gute Körperliche Konstitution und Flexibilität

Fachrichtungen zur Arbeit mit Pflanzen

    Wer sich für den Beruf Gärtner entscheidet, erhält zur Auswahl sieben Fachrichtungen. Einige davon werden des Öfteren auf der Internationalen Gartenschau präsentiert um die Arbeit vorzustellen.

  • Baumschule
  • Staudengärtnerei
  • Friedhofsgärtnerei
  • Zierpflanzenbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Obstbau
  • Gemüsebau

Ablauf der Ausbildung zum Gärtner

Im ersten Jahr ist die Ausbildung zum Gärtner breit gefächert. Es wird eine breite Grundausbildung vermittelt, die im Ausbildungsbetrieb stattfindet. Des Weiteren nimmt der Auszubildende am Unterricht der Berufsschule teil. Im zweiten Jahr startet die Fachausbildung und die Ausdifferenzierung zu einem der obigen genannten sieben Fachrichtungen. Vor Beendigung des zweiten Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung durchgeführt, die sich mit der Thematik Pflanzen, Werkzeuge und Geräte, Bodenbearbeitungs- und Pflegemaßnahmen

Pflanzen Garten gepflegt

Gärtner kümmern sich oft auch um Pflanzen in Schlossgärten und weiteren großen Gartenanlagen (c) Rainer Sturm / pixelio.de

beschäftigen. Zum Abschluss der Ausbildung erfolgt die Prüfung, in der zusätzlich zum berufsbezogenen Wissen und den körperlichen Fähigkeiten weitere Kompetenzen wie beispielsweise selbständiges Handeln, eigenverantwortliches Planen sowie die Überprüfung von Arbeitsprozessen behandelt wird.

Berufsaussichten zur Arbeit mit Pflanzen

Gärtner ist ein Beruf mit Zukunft. Nach der Berufsausbildung bieten sich zahlreiche attraktive Fortbildungsmöglichkeiten mit Pflanzen an, was sie schon in Gartenbauvereinen unter Beweis stellen können. Nach einigen Jahren mit praxisbezogener Erfahrung und der Konsultation einer Fachschule ist der Erwerb des Gärtnermeisters oder Technikers eine amortisierende Aufgabe. Weitere zukünftige gefragte Bereiche werden durch die Weiterbildung zum Baumpfleger oder das Rasen pflegende Personal auf Golf- und Sportanlagen erschlossen. Sonstige Aufstiegspotentiale ermöglicht ein Studium im Bachelor- oder Masterbereich des Gartenbaus und der Landschaftsarchitektur.

Der Gärtner: Ein Alltag mit Pflanzen

Der Arbeitsalltag eines Gärtners ist abhängig durch die Fachrichtung, die gewählt wurde. Im Garten- und Landschaftsbau werden betriebliche Einrichtungen, eingesetzte Maschinen, Werkzeuge und kulturelle Flächen gepflegt und unterhalten. Materialien werden unter biologischer Perspektive entsorgt. Dabei ist die ökologische Beziehung ein wichtiger Aspekt. Pflanzen haben besondere Wünsche und Gärtner schützen diese unter besonderer Anleitung. Selbstverständlich werden nicht willkommene Pflanzen und Beikräuter umweltschonend und auf Dauer reguliert.

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