Bus zur Demo morgen (Mittwoch, 13.Januar) nach München!
Wie manche vielleicht schon mitbekommen haben, findet morgen ein Gespräch zwischen dem allseits beliebten Wissenschaftsminister Heubisch und den bayerischen Studierendenvertretungen in München statt.
Damit dieser Dialog auch zu echten Ergebnissen führt, wurde nun die morgige Demo organisiert – und damit die erste Bildungsdemo im Jahr 2010 – um die Gespräche zu begleiten! (Für den Aufruf zur Demo einfach auf das Bild rechts klicken!)
Einige FreudInnen des Bildungsstreiks (u.a. aus Würzburg) haben deswegen einen Bus organisiert, der auch in Nürnberg Halt macht, hier die Infos:
Abfahrt: 8:30Uhr ZOB Nürnberg (pünktlich!)
Demo-Beginn: 11:00Uhr
Rückfahrt: 16:30Uhr Sendlinger Tor
Der Preis für den Bus wird 6€ sein.
Es sind noch Plätze frei! Verbindlich anmelden könnt ihr euch durch eine Mail an univernetzung@wuerzburg-brennt.de
Auch wenn es leider sehr kurzfristig ist, es lohnt sich auf jeden Fall morgen dorthin zu fahren! Es wird wohl einiges geboten sein, neben der Demo sind noch einige kreative Aktionen geplant um unsere Anliegen noch einmal zu unterstreichen. Die Mobilisierung in München läuft anscheinend seit Tagen auf Hochtouren und werden natürlich gerade von dort richtig viele Menschen kommen! Die Mobi außerhalb reicht von Trier bis Wien!


Januar 18th, 2010 at 11:30
Der Protest geht weiter
http://blog.nz-online.de/campus/2010/01/18/der-protest-geht-weiter/
Rund 200 Studierende demonstrierten am vergangenen Mittwoch in München, als Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch Studierendenvertreter aus ganz Bayern zum Gespräch empfing. Es waren zwar wesentlich weniger Demonstranten als Ende vergangenen Jahres bei den Nürnberger Protestmärschen. Doch die Studenten wollten mit ihrer jüngsten Demo zeigen, dass sie ihre Forderungen nach besseren Studienbedingungen über die Feiertage nicht vergessen haben.
„Für uns alle steht fest, dass es 2010 mit dem Protest weitergehen soll“, sagt Rene R., Student an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in Nürnberg und ehemaliger Mitbesetzer der Ohm-Hochschule. „Besetzung ist nur eine Form des Protests, es gibt noch viele andere.“ Bereits zweimal in diesem Jahr haben sich die Nürnberger Besetzer getroffen, um zu diskutieren, wie es weitergeht. „Bis jetzt reflektieren wir noch, was im Dezember richtig und was falsch gemacht wurde“, sagt Rene. 50 bis 100 Menschen, schätzt er, waren beide Male mit dabei. Sie wollen sich nun jeden Donnerstagabend wieder treffen.
Forderungen sind noch nicht umgesetzt
Denn: „Wir sehen unsere Forderungen noch nicht umgesetzt“, sagt Rene. Noch immer müssen sie Studiengebühren bezahlen. Es gibt keine verfasste Studierendenschaft in Bayern. Etwas haben die Proteste erreicht. „Wir wurden wahrgenommen“, sagt der Lehramtsstudent. „In den Gremien wird über unsere Forderungen gesprochen.“ Auch dass in Bamberg die Studiengebühren um 100 Euro verringert wurden, „zählen wir zu unseren Erfolgen“, sagt Rene. Die Masse an Besetzungen sei entscheidend gewesen.
Deshalb wollen die Nürnberger Studierenden in der kommenden Zeit vor allem andere Aktionen unterstützen. Einige von ihnen sind vergangenen Mittwoch zur Demo nach München gefahren. Ende Januar soll in Frankfurt demonstriert werden. „Wir werden dort sein“, sagt Rene.
Christina Merkel